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B&B Ratings

The Jays House
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Newhaven Lodge Guest House
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Brent Villa
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Kelston Guest House
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Crofton Guest House
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LONGHOPE
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Fircroft
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Golborne Manor
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Erw Fair
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Nant Golfa
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Ramada w/o Breakfast
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St. Andrew's B&B (selfcatering)
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Ann's House
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Watching the English

Weymouth, Donnerstag, 02.07.2009 - 10:46 BST

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Die Engländer sind ja schon ein sehr komisches Völkchen, das sich ganz wunderbar kategorisieren lässt. Grade in einer kleinen Küstenstadt wie Weymouth sind die meisten Exemplare vorhanden.

Da wäre zum Beispiel der Rentner. Er wohnt in einem überteuerten Seaside-B&B, das aber Pensionär-Rabat bietet, und direkt an der Strandpromenade liegt. Seinen Tag verbringt er damit, wahlweise auf der Terasse vor dem Hotel oder direkt auf der Strandpromenade, wo er für 50 Pence pro Stunde einen Deckchair gemietet hat, herumzusitzen. Die Alte hat er vorher beim hoteleigenen Bingo oder in einem Teehaus abgegeben. Die Zeit vertreibt er sich mit seinen Freunden, oder wahlweise anderen herumsitzenden Rentnern damit, vollbusige junge Engländerinnen im Strandoutfit zu begutachten, und den guten alten Zeiten hinterherzutrauern.
Abends wird die Alte dann beim Tanzen im Hotel bestmöglich hin und her geschoben, je nachdem wie gut das Gewicht dies zulässt.

Wo wir schon einmal dabei sind, nehmen wir uns doch direkt einmal besagte Engländerinnen vor. Am Strand sind diese zuhauf anzutreffen. Meist zeichnen sie sich durch viel zu knappe Kleidung über dicken, cellulitösen Beinen sowie überaus geschmacklosen, tief ausgeschnittenen Blusen aus. Einige Pfunde zu viel pro Quadratinch runden die jungen Damen ab. Das Tüpfelchen auf dem i-Punkt ist aber natürlich der grossflächige Sonnenbrand, der hier scheinbar als Statussymbol getragen wird. Die gezeigte, und damit natürlich auch verbrannte Fläche, ist meist proportional zur gesamten verfügbaren Haut.
Flip-Flops und Iphones, die hier vollkommen deplaziert wirken, scheinen ebenfalls sehr beliebt zu sein. Weiterhin ist zu bemerken, dass die englischen Frauen offenbar nicht nur hitze- und UV-, sondern auch kälteimmun sind, laufen sie doch auch spät Abends, nachdem es an der Küste schon deutlich abgekühlt hat, mit Hotpants oder Gürteln durch die Gegend.

Kommen wir nun zum Fisherman, der sich von all dem touristischen Treiben an der Strandpromenade nicht beeindrucken lässt. Er steht auf der Kaianlage und angelt munter Fisch für Fisch aus dem versifften Hafenbecken. Was um ihn herum geschieht, nimmt er weder wahr, noch ist es von irgendeinem Interesse für ihn. Das einzige, was seine Aufmerksamkeit unterbrechen kann, ist der gelegentliche Wortwechsel mit seinengleichen in fremden, unverständlichen Zungen.

Eine Kreuzung aus dem eher auffälligen Durchschnittsengländer, der sich inzwischen vermehrt hat, und dem Fisherman, ist im Hafen zu finden. Er nutzt eine einfache Schnur und einen Klumpen Hackfleisch, um dem Hafenbecken Krebse zu entreissen, deren Geschmack zu ihrem Pech leider genau den Ködern entspricht. Dem Nachwuchs die besten stupide-Schnur-ins-dreckige-Wasser-halte-Techniken erklärend, lagert er seine Beute in einem für fünf Pfund gemieteten Eimer, wo sie sogleich von Möven geklaut und lautstark in Stücke gerissen wird.

Englische Jugendliche sind Rudeltiere. Sie folgen einem Alphamännchen, meist das größte, stärkste und dümmste der Gruppe. Erkennbar sind sie an Sportbekleidung, häufig einige Nummern zu groß oder zu klein, und einseitig getragenen Rucksäcken. Ihr natürlicher Lebensraum ist die Strandpromenade, Hinterhöfe und kleine Gassen sowie jegliche Art von Piers, gerne auch auf er falschen Seite von Absperrzäunen. Dort treiben sie allerlei Schabernack und unterhalten sich in unverständlichstem Englisch über Dinge, die wir leider nicht verstanden haben.

Nicht zu übertreffen ist aber natürlich der kontinentaleuropäische Fototourist, der sich, behangen mit allerlei Technickschnickschnack und vollgesaut mit Fisch, Pommes, Fett und Essig, wild um sich knipsend durch Hafengebiet, Innenstadt und Strandpromenade bewegt. Dabei lässt er sich nicht einmal von obengenannten Personengruppen einschüchtern, sondern dokumentiert unbehelligt die schiere Sturheit der einheimischen Möven und die Fülle an CCTV-Kameras.
Will man einen Fototouristen im Zweikampf besiegen, so sollte man sich tunlichst an die roten Stellen an Unterarmen, Wadenbeinen und gegebenenfalls dem Gesicht halten, da er dort am verwundbarsten ist. Liegt er erst einmal am Boden, so kann man sich neben Bargeld und Kreditkarten vor allem die zahlreichen Visitenkarten, die er aus Tandoori-Takeaways, Bed and Breakfasts und Paintball-Hallen erbeutet hat, unter den Nagel reißen.

Ihr seht, wir hatten heute viel Spaß in Weymouth, der typisch englischen Küstenkleinstadt.

15 Kommentare nach oben

soeren am Donnerstag, 02.07.2009 - 10:53 BST:

vollbusige junge Engländerinnen im Strandoutfit: liegt!!!

Ich trage meinen Rucksack auch meistens einseitig o_O

Julien am Donnerstag, 02.07.2009 - 10:56 BST:

Soeren: Lieft? Steht!

soeren am Donnerstag, 02.07.2009 - 10:59 BST:

FAIL!

soeren am Donnerstag, 02.07.2009 - 10:59 BST:

räkelt sich

Velix am Donnerstag, 02.07.2009 - 11:10 BST:

„Soeren räkelt sich.” ... Najagutäääh.

soeren am Donnerstag, 02.07.2009 - 11:12 BST:

vollbusige junge Engländerinnen im Strandoutfit: räkeln sich

DerDude am Donnerstag, 02.07.2009 - 14:08 BST:

Da weiß man ja gar nicht was man zuerst kommentieren soll! Das nicht unbedingt positive Bild das ihr da zeichnet oder die vollbusigen Engländerinnen die sich in den Gedanken meiner Mitkommentatoren räkeln :D

soeren am Donnerstag, 02.07.2009 - 16:10 BST:

> Das nicht unbedingt positive Bild
also es gibt schon mal zwei frauen, denen das „bild” gefällt :P xDDD

Daniel am Donnerstag, 02.07.2009 - 18:30 BST:

Übrigens schreibt man seit Juni 1901 «Möwe» mit «w». Ich erinnere an die II. Orthographische Konferenz.

Luanah am Freitag, 03.07.2009 - 00:22 BST:

Ah, der Lepidopterologe hat euch inspiriert, jetzt wollt ihr auf dessen Pfaden wandeln und sortiert die armen Engländer nach Art und Gattung etc. Ich rate sehr davon ab die schönsten Exemplare zu konservieren und mitzunehmen. Einfuhrbedingungen für fette Strandkühe sind sicherlich strikt, spätestens seit BSE. Aber mehr Fotos von den Standards wären schön. Wobei, die Möwen (jetzt auch mit „w”) sind auch schon sehr cool geworden. Was haben die für Augen! Liebesgrüße Aus Moskau! Nu Paka, Daswidanja, keep rolling :-)

soeren am Freitag, 03.07.2009 - 09:01 BST:

@j+c: seit froh, dass ihr urlaub habt. es funktioniert schon wieder nichts mehr :< dies mal ist es die dodevel db

Gnarfoz am Samstag, 04.07.2009 - 03:01 BST:

Ich glaub die sollten dir mal die Access-Rechte entziehen. >:D

soeren am Montag, 06.07.2009 - 13:27 BST:

Nein, ich habe kein „Drop Database” ausgeführt (ich!!! nicht)

buckstab am Freitag, 03.09.2010 - 19:00 BST:

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frannyberry am Montag, 11.10.2010 - 03:57 BST:

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