Kauderwelsh

„Er cyfleustra i chi efallai yr hoffech gwblhau hwn”

Schwachfug

„This waterless urinal saves up to 100,000 litres of valuable drinking water each year.”

B&B Ratings

The Jays House
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Newhaven Lodge Guest House
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Brent Villa
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Kelston Guest House
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Crofton Guest House
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LONGHOPE
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Fircroft
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Golborne Manor
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Erw Fair
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Nant Golfa
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Ramada w/o Breakfast
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St. Andrew's B&B (selfcatering)
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Ann's House
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Alle Wege führen nach Frome

Melksham, Freitag, 03.07.2009 - 10:21 BST

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Nachdem wir unser B&B in Weymouth verlassen hatten, ging es als erstes zu McDonalds, um freies Wifi abzugreifen. Das Internetcafe hatte sich als unverschämt teuer herausgestellt.
In besagtem Fastfood-Tempel trafen wir auf eine Gruppe deutscher Sprachreisender, die sich von unserem mutigen Unterfangen durchaus beeindrucken liessen. Ihr Anführer (heute Teamer, nicht mehr Leader genannt) aus Hannover war so begeistert, dass er sich anbot, beim nächsten Mal direkt mitzukommen.

Als erstes wollten wir heute nach Tyneham, einem kleinen Dorf, das im zweiten Weltkrieg von den Einwohnern verlassen wurde, und bis heute unbewohnt geblieben ist. Wir hatten von Lee und Gary davon erfahren. Dummerweise liegt dieses Dorf genau in einem Militärübungsgebiet. Die Engländer haben nämlich unheimlich Spaß daran, ihre eigene Landschaft kaputtzuballern. Ausgerechnet heute musste natürlich solch eine Panzerübung stattfinden, so dass es einem von am Straßenrand angebrachten Schildern nahegelegt wurde, doch woanders lang zu fahren. Da ein kleiner roter Polo ein ganz wunderbares Ziel für den Schützen eines Challengers ausmachen könnte, entschieden wir uns, dieses Gebiet zu umfahren.

Irgendwie kamen wir dann aber doch mittendurch, und landeten in einem ganz frisch eröffneten Panzermuseum. Dort beschauten wir uns einen Haufen Kriegsspielzeug und trafen auf eine Grundschulklasse, die offensichtlich in der Kriegskunst über den Zweiten Weltkrieg unterrichtet wurde. Ein gutes Thema für achtjährige Mädchen.

Auf dem Rückweg nach Weymouth/Portland fuhren wir schon wieder mitten durch einen offenen Truppenübungsplatz und machten an einem öffentlichen Aussichtspunkt halt. Die Royal Army baut wirklich Parkplätze zum Zuschauen neben ihre Panzerübungsbahnen. So kamen wir dann in den Genuss, die gleichen kleinen Dinger, wie wir sie schon durch Weymouth fahren gesehen hatten, beim Erklimmen eines aufgeschütteten Berges zu beobachten.
Ein netter Mensch, der da mit seinem kleinen, offenbar kriegsbegeisterten Sohn zuschaute, erklärte uns, dass es sich dabei um Schneeraupen handelte. Man hatte wohl kürzlich bemerkt, dass die Teile auch auf Sand und im Gebirge super einzusetzen sind. Die Soldaten werden daher hier auf den Fahrzeugen geschult und machen demnächst einen Roadtrip durch Afghanistan.

Auf nach Portland. Wieder durch Weymouth. Portland Castle ist irgendwie nicht so toll. Nur eine kleine Festung in der Bucht. Dafür wurden in Portland schon diverse Hotels aus dem Boden gestampft, da hier ja in 3 Jahren das Segeln der Olympischen Sommerspiele stattfinden wird.
Wir fuhren weiter nach Portland Bill, dem unteren Zipfel der Halbinsel. Zwischendurch hielten wir noch einmal an, um uns eine alte Bunker- und Geschützanlage zu begucken, die mitten in der Landschaft langsam verrottet. Direkt nebendran ist übrigens noch ein Gefängnis. Immerhin haben die Jungs da drin ne nette Aussicht.

Wir entschieden, weiter nach Norden zu fahren und machten uns alsbald auf den Weg. Die Wegsuchmaschine schickte uns einmal mehr quer durchs Nirgendwo. Als wir kurz vor Bath gegen 19h anfingen, eine Unterkunft zu suchen, waren wir noch guter Dinge. Im Laufe der nächsten Stunden stellte sich dann doch aber ein gewisser Frust ein, als man uns Mal um Mal von der Tür abwies. Sogar ein Campingplatz wollte uns nicht mehr reinlassen, weil die Facilities angeblich die schieren Menschenmassen nicht aufnehmen konnten. Jaja... ist klar. Faules Weib im Bademantel hatte nur keine Lust mehr nach draussen zu gehen.

Wir fuhren also weiter, und umkreisten die kleine, hässliche Stadt Frome gefühlte 30 Mal. Alles voll oder viel zu teuer. Dabei gibts hier in der unmittelbaren Nähe gar nix zu sehen.
Um halb 11, ausgelaugt und müde, fanden wir dann aber doch noch ein B&B, das passenderweise Longhope heisst.

1 Kommentare nach oben

Gnarfoz am Samstag, 04.07.2009 - 03:02 BST:

You broke it again :P
(Das Atom-Feed hat ü statt ü. ;))

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